Oben

Hoffnung für Patienten mit Mundtrockenheit

Trockene Mundschleimhäute schränken nicht nur den Geschmacks- und Geruchssinn ein, sondern verursachen häufig auch ein brennendes Gefühl in der Mundhöhle. In der Folge können zudem Phonationsstörungen auftreten und die Zunahme trockener Nahrung ist durch ein  eingeschränktes Schluckvermögen oftmals kaum noch möglich.

Die Folgen für die Betroffenen sind neben der deutlichen Einschränkung des Lebensgefühls eine erhöhte Entzündungsneigung im oralen und pharyngealen Raum sowie eine gesteigerte Infektanfälligkeit der oberen Luftwege, da durch die eingeschränkte Speichelproduktion ein Schutz der Schleimhäute mittels der Speichelinhalte (u. a. IgA, Lysozym, Histatin) nicht mehr möglich ist.

Das Symptom kann vorübergehender Natur sein, z. B. nach Verbrennungen in der Mundhöhle oder in Folge allergischer Reaktionen, und somit wenig therapiewürdig. Viele Patienten leiden allerdings an einer chronischen Form, die oben genannte Folgen nach sich zieht. Viele Menschen sind im Alter in Folge hormoneller Veränderungen von diesem Symptom betroffen. Ursächlich können aber auch Medikamente (z. B. Opiate, Psychopharmaka), Systemerkrankungen (Sjögren-Syndrom), oder physikalische Reize (O2-Dauertherapie, Strahlentherapie) der Störung zu Grunde liegen.

Das Aerosol CantaVit A+ E baut eine mechanische Barriere zum Schutz der Schleimhäute auf. Mittels Aloe Vera Extrakt und Pfefferminzöl wird eine Lipidschicht aufgebaut, die die ausgetrockneten Areale zu schützen vermag. Die beigesetzten fettlöslichen Vitamine A und E tragen zur Regeneration der Schleimhäute bei.
Infolge des Pfefferminzöls empfindet der Patient außerdem ein „Frischegefühl“. Halitosis, ein häufiger Begleiter der Xerostomie wird stark vermindert.
Auf Grund der langanhaltenden Wirkung sind zur Linderung von Beschwerden, aber auch zur Vorbeugung, beispielsweise im Rahmen eines Infektes, 3 Anwendungen am Tag ausreichend.

Vor allem nach Bestrahlungen im HNO-Bereich leiden viele Patienten unter einer Mucositis, die massive Beschwerden verursacht. Mittels des Aerosols ist eine deutliche Linderung und ein schnelleres Abheilen möglich.
Von besonderem Interesse wird das Produkt in Zukunft im Bereich der Pädiatrie (z. B. bei Mucoviszidose, aber auch im Rahmen der Frühgeborenentherapie), in der Gynäkologie (bevorzugt zur adjuvanten Therapie in den Wechseljahren) und auch in der Allgemeinmedizin, bzw. Pulmologie – Patienten, die einer dauerhaften Sauerstofftherapie bedürfen, könnten hier profitieren - sein. Als unterstützende Massnahme kann CantaVit A+ E im Rahmen der Palliativmedizin sinnvoll eingesetzt werden.

Erschienen in "Pharma aktuell"; August 2013

Diese Ausgabe ist auch als  e-book bei Doc Check erhältlich.